Skip to content

[Mobilfunk/DSL] O2

Ging ich bisher immer mit Surfstick online, wurde ich in letzter Zeit von der Volumenbegrenzung doch stark eingeschränkt und suchte eine Alternative.

Nach positivem Feedback eines Kollegen fiel meine Wahl dabei auf O2 aus folgenden Gründen:

  • Keine Vertragslaufzeit
  • Mit 25€/Monat “bezahlbar”
  • hier in der Gegend mit 10Mbit/s schnell genug

Ich habe online das Formular ausgefüllt und etwa 14 Tage später einen Termin mit dem Techniker bekommen. Diese Termine bekommt man nur “von 8 bis 12 Uhr” oder “von 12 bis 18 Uhr”. Nun wohne ich allerdings in einem Mehrparteienhaus, und der Hausmeister sagt knallhart “von 12 bis 14 Uhr Mittag, ab 16 Uhr Feierabend”. Schade, dass mein Termin zwischen 12 und 18 Uhr war. Das ist deshalb so “schlimm” weil der Techniker dann unverrichteter Dinge wieder abzieht, da er nicht an den Verteilerkasten kommt. Die erneute Anfahrt zahlt man dann selbst mit 70 Euro.

Der Besuch des Technikers (16 Uhr) hat knapp 20 Minuten gedauert. Am Ende fragte ich, ob nun alles funktioniert, was er bejate. Als ich es dann später ausprobierte, konnte das Modem natürlich nicht connecten.

Anruf bei der Kundenhotline von O2 brachte keine Hilfe, dort wurde nämlich kaum mit mir geredet. Nach etwa 15 Minuten schweigen mit einigen Kommentaren zwischendrin stellte man eine Störung fest. Diese Störung musste also entweder innerhalb der letzten 2 Stunden aufgetreten sein, oder vom Techniker bewusst “übersehen” worden sein.

Natürlich bekam ich wieder einen Termin “von 8 bis 12 Uhr”, dieser steht noch aus. Der Hausmeister ist wieder erst ab 9 Uhr da.

Mit meiner offensichtlichen Forderung nach einem Rabatt oder einer Gutschrift für den Ausfall (bzw. die generelle Fehlfunktion) des Modems bzw. der Leitung sollte ich mich schriftlich an die Beschwerdeabteilung richten.

Das habe ich bisher nicht getan, denn damit bekommt niemand etwas von der desaströs schlechten Kundenbetreuung von O2 mit. Für das Freischalten der Leitung zahlt man übrigens 50€. Da ich in meinem Falle dafür aber keine Leistung erhielt sind das deutliche 0/10 Punkte. Ich persönlich empfehle O2 keinem weiter.

Edit: Zwei Tage nach dem Anschlusstermin kam wieder ein Techniker “zwischen 8 und 12 Uhr”. Um 11:45 Uhr war er dann da und meinte, er habe in der Zentrale schon gesehen, dass etwas nicht richtig sei. Er hat dann bei mir im Zimmer noch eine Messung durchgeführt und in der Zentrale angerufen, dann sollte alles klappen. Das ganze hat 10 Minuten gedauert, bis zur Freischaltung dann noch mal 20 Minuten, dann hat es aber auch funktioniert.

Download: 6Mbit/s
Upload: 1 Mbit/s

Für 25€/Monat ohne Vertragslaufzeit ist das in Ordnung.
Nach der sehr Kundenunfreundlichen Aktion bin ich hier jetzt bei 6/10 Punkten.

Advertisements

[Freizeitpark] Europa Park -coming soon-

Dieser Park steht momentan ganz oben auf meiner Liste.

Im Anschluss hier die Rezension.

[Kurztrip] Lana bei Meran/Italien

In unserem letzten Sommerurlaub waren wir in Lana/Italien im Hotel Schwarzschmied. Bewertet werden Hotel, Rafting, Kletterpark/Bogenschießen, Weinprobe, Minigolf und die Sommerrodelbahn.

Hotel Schwarzschmied
Das Hotel besteht aus einem alten und einem neuen Teil, sowie aus einem Nebenhaus. Wir waren im Nebenhaus untergebracht. Das Zimmer und das Bad waren nicht besonders hell und eher rustikal als modern eingerichtet. Ich war schon in Gästehäusern mit ähnlicher Ausstattung. Wir hatten ein Fenster zum Hof hin, wo es abgesehen von nachts auch mal etwas lauter werden konnte. Da wir aber fantastisches Wetter hatten, wurde dass Zimmer eh nur zum Schlafen genutzt und dazu war es ok und sauber. Auf der Hotelanlage gab es, typisch für nicht-deutsche Hotels, kostenfreies WLAN, welches aber in unserem Zimmer fast nicht empfangbar war. Der innere Essensbereich ist auch wieder zweigeteilt in einen modernen und einen rustikalen, recht beengten Bereich. Wir waren im alten Bereich, aber auch nur, wenn das Wetter zu schlecht war, um draußen zu essen. Der Außenpoolbereich ist attraktiv gestaltet und man findet immer eine freie Liege 🙂 Der Wellnessbereich ist ebenfalls zu empfehlen. Das Hotel ist in Familienbesitz was eine angenehme Atmosphäre generiert. Man kann sich kostenfrei Mountainbikes leihen um die Umgebung zu erkunden. Wichtiger und herausragender Punkt ist hier das Essen. Gebucht hatten wir Halbpension Plus: Frühstücksbuffet, Mittagssnack, Abendmenü. Hier kann man rein gar nichts kritisieren. Beim Frühstück fehlte nichts, es gab tagesweise Abwechslung und man konnte gar nicht alles probieren was es gab. Mittags waren wir selten da, da gab es meist eine Suppe und/oder Reste vom Vortag. Das Abendmenü hatte für mich schon Gourmet-Charakter, allerdings ohne diese Mini-Portionen. Die Getränke gehen extra, sind aber nicht übermäßig teuer. Gezahlt haben wir für eine Woche inklusive aller Getränke, Massage, Trinkgelder und sonstiger Kosten 825€. Uneingeschränkte Empfehlung bei 10/10 Punkten.

Schlauchkanufahrt auf der Etsch
Erste sportliche Betätigung dieses Urlaubs. Bei dem Anbieter kann man alle möglichen Rafting- und Kanutouren (und mehr) auf der Etsch buchen. Telefonische Absprache ist sinnvoll. Wir wollten eigentlich raften, davon wurde uns aber “abgeraten”, weil wir sonst mit einer Kindergruppe mitfahren hätten müssen. Stattdessen buchten wir ein Schlauchkanu. Darin fuhren wir zu zweit die Etsch runter, was echt Spaß gemacht hat. Nach kurzer Einführung saßen wir alleine in unserem Kanu, die beiden Führer saßen jeweils in einem Raftingboot. Anstrengend oder stellenweise gefährlich ist die fahrt für halbwegs sportliche Leute nicht. Die Fahrt kostet mit 40€ pro Person eine ganze Stange Geld, aber günstiger bekommt man das in der Gegend eben einfach nicht. Abzocke ist allerdings die CD am Ende. Die Fahrt wird von einem Fotografen begleitet, der am Ende jeder Tour eine CD mit allen Bildern für 10€ verkauft. Wir haben eine CD zusammen mit einem weiteren Teilnehmer der Tour geteilt, die CD ließ sich ganz einfach brennen. Da mir hier zwei Dinge einfallen, die es für mich noch attraktiver gemacht hätte, schwerere Strecke und günstigerer Preis, komme ich auf 8/10 Punkte. Der Anbieter bietet auch Canyoning Touren an, welche ich gerne gemacht hätte, leider war in der Woche nichts mehr frei.

Hochseilgarten und Bogenschießen
Ich habe hier nicht viele Hochseilgärten zum Vergleich, daher ist die Beurteilung sehr subjektiv. Der Hochseilgarten setzt sich eigentlich zusammen aus einer Anlage worauf der eigentliche Hochseilgarten, ein Bogenschießparcours, sowie ein Barfußpfad ist. Wir wollten leicht anfangen und begannen mit dem Barfußpfad. Entgegen der eigentlichen Erwartung (Laufen auf verschiedenen Untergründen) musste man hier doch teilweise auch schon ordentlich balancieren und schwierigere Übungen absolvieren. Also “musste” nicht, man kann auch um die Hindernisse rum gehen. Allerdings kann man hier schon mal einige “Gemeinheiten” üben, welche später dann im Hochseilgarten kommen, und hier kann man dann nicht mehr außen rum gehen. Stellenweise tut der Pfad auch ganz schön weh, da etliche Stöckchen und spitze Steine auf dem Weg liegen.
Nach dem Barfußpfad wollten wir dann in den Hochseilgarten. Hierfür gab es erstmal eine seeeehr ausführliche Anleitung der Ausrüstung, anschließend wurde man auf einen Mini-Trainingsparcour geschickt. Danach gab es 5 Kurse zur “Auswahl”: weiß, blau, grün, rot, schwarz, jeweils mit steigendem Schwierigkeitsgrad und steigender Höhe. Auf den schwarzen darf man nur hoch, wenn man vorher alle anderen absolviert hat, was die Sache nicht einfacher macht 🙂 Kletterfreaks werden hier wohl durchgehen, wie die Affen durch den Jungel, allen anderen, wird hier einiges abverlangt. Die Höhe war mir immer egal, man ist ja immer doppelt gesichert, allerdings beansprucht der Parcour Griffkraft, Unterarme und Schultern deutlich. Man sollte vielleicht auch nicht die besten Klamotten dazu anziehen. Wenn man alle Kurse durchgehen will, ist man schon einige Stunden beschäftigt.
Anschließend gingen wir auf den Bogenschießkurs. Am Anfang gab es wieder eine (diesmal kürzere) Einweisung und schon ging es los. Zunächst übt man an Zielscheiben, dann durchstreift man ein Stück Wald, wo hin und wieder 3D Ziele aufgestellt sind. Man bekommt Zettel zum Punktezählen, man kann aber auch so oft schießen, wie man will. Man muss allerdings bedenken, dass das Ziehen der Sehne nach 4 Stunden Hochseilgarten sehr anstrengend werden kann. Ansonsten macht der Kurs eine Menge Spaß und man bekommt ein ganz gutes Gefühl für den Bogen.
Alles in allem kann man in diesem Park bleiben, bis er schließt. Es gibt auch eine große Kletterwand. Diese ist allerdings privat und man darf sie nicht nutzen. Die Kosten belaufen sich auf 48€ für alles. Man muss aber unbedingt an ausreichend Getränke denken. Wertsachen können weggeschlossen werden. Parkplätze kostenlos und ausreichend vorhanden. Sanitäre anlagen sauber. Für dieses Event gibt es 10/10 Punkte.

Weinprobe und Labyrinthgarten
Mit dem Fahrrad sind wir in den Nachbarort Tscherms zu einer Weinprobe gefahren. Diese wurde von einem geschätzt 346 Jahre alten Mann geleitet. Außer uns waren noch zwei Paare Anfang 40 dabei. Man sitzt im Garten des Kränzelhofs und bekommt einiges zur Geschichte des Weins erzählt. Angefangen bei 5000 v.Chr. ungefähr in 100 Jahren-Schritten bis heute. Wer sich stark für Geschichte interessiert ist hier echt gut aufgehoben, zumal der Herr ab ca. 1400 ja selbst alles miterlebt hat. Man ist aufgefordert ihn zu unterbrechen und zu fragen, wenn es zu langweilig wird, aber das hat irgendwie niemand gemacht. Ich glaube, die anderen Paare fanden das echt interessant. Ich hätte von einer Weinprobe eher so “Angeberwissen” erwartet, z.B. wie man welchen Geschmack eines Weines rausschmeckt oder so. Aber davon wurde nichts erzählt. Neben den Geschichten bekommt man dann der Reihe nach Weine serviert. Damit kenne ich mich halt überhaupt nicht aus, aber Apfelwein war keiner dabei. Am Anfang bekommt man zwar den Hinweis, dass man bei der Weinprobe eigentlich sehr wenig trinkt und auch ausspucken darf, aber das hat auch keiner gemacht. Zum Wein bekommt man dieses Südtiroler Knäckebrot. Interessant fand ich dann aber schon, als es um den Hof selbst ging, wer den jetzt hat und wie das weiter geht. Es ist auch wirklich angenehm im Sommer einfach mal draußen zu sitzen, den Tieren zuzuschauen (Hühner, Enten, …) und Wein zu trinken.
Im Anschluss kann man dann Wein kaufen und sich im Gartenlabyrinth verlaufen. Das Labyrinth besteht aus Weinreben und ich war echt beeindruckt, wie unfassbar gut die Trauben (weiße und rote) schmeckten.
Ich bin kein Fan von Wein, auch keiner von Weinproben, daher ist es sicherlich nicht leicht, mich auf so einem Gebiet zu überzeugen. Mit 20€ Kosten gebe ich noch 4/10 Punkte für das Preisleistungsverhältnis und den Naturfaktor. Eine Weiterempfehlung gibt es für Geschichtsinteressierte, Weinliebhaber und alle, die drei Stunden unverplant haben.

Minigolf
Auf der Hinfahrt nach Lana haben wir hier beim Minigolf angehalten. Es gibt zwei 18-Loch Kurse, wir haben die größeren Bahnen gespielt. Die Anlage ist sehr schön angelegt und die Bahnen sind in gutem Zustand. Es gibt sowohl Standardbahnen als auch etwas ausgefallenere Bahnen. Es war nicht voll, so dass man gut durchspielen konnte. Die Kosten betragen 5€ Euro pro Person. Wir waren leider an einem sehr windigen Tag dort, sodass wir teilweise auf ein paar windstille Minuten warten mussten, weil uns sonst der Ball weggerollt ist.
Für diese leicht überdurchschnittliche Minigolfanlage gebe ich 7/10 Punkte.

Meran
Einen Nachmittag waren wir in Meran. Ich bin mit dem Fahrrad hingefahren. Das dauert von Lana aus keine halbe Stunde, ist gut ausgeschildert und die Fahrradwege sind gut ausgebaut. Meran ist eine echte Touristenstadt. Hier gibt es eine Therme (nicht besucht) und sehr viele “Feinkostläden” in denen man Südtiroler Spezialitäten kaufen kann. Das fasst den Kurzbesuch in Meran eigentlich auch ganz gut zusammen. Sehr touristisch, aber um Mitbringsel zu shoppen gerade richtig. Keine Bewertung, aber eine klare Empfehlung für einen Trip nach Meran.

Sommerrodelbahn
Eine recht moderne Sommerrodelbahn. Zehn Fahrten kosten hier 39€. Eine Fahrt dauert geschätzt eine Minute. Die Wagen sind fest verankert, sodass bremsen nur dann erforderlich wird, wenn jemand vor einem ist. Zu Beginn mussten wir etwa 10 Minuten anstehen, weil Andrang herrschte. Nach einem Regenschauer wollte dann aber keiner mehr fahren und wir konnten durchlaufen. Ich ziehe hier jeweils einen Punkt für Kosten und Fahrtlänge ab und komme auf 8/10 Punkte.

Zusammengefasst war der Urlaub ein voller Erfolg. Super Hotel und spannende Aktivitäten. Ich persönlich kann nicht ausschließen, dort noch einmal hinzufahren, es steht ja noch die Canyoning-Tour aus.

[Kurztrip] Berlin

Vor vier Jahren waren wir in Berlin. Das ist schon zu lange her um alles en detail zu rezensieren, daher hier nur ein kurzer Abriss über Meininger Hotel, Madame Tussauds, The Story of Berlin, DDR Museum.

Meininger Berlin Mitte
Eigentlich hatten wir 2 Betten im 8 Bett-Zimmer gebucht, aber weil ich krank geworden bin, haben wir auf ein Doppelzimmer umgebucht, was auch problemlos möglich war. Das Hotel hat eher Jugendherbergsstandard, dieser wird aber sehr gut erfüllt. Die Lage ist für Stadttouren optimal, denn man ist in 10 Minuten auf dem Kudamm. Frühstücksbuffet kostete damals 5€ pro Person extra. Wenn man keine anderen Pläne hat, sollte man das aber machen, denn das ist wirklich gut.
Alles in allem gebe ich 6/10 Punkte, weil das Doppelzimmer preislich doch schon an ein Hotel ran kam, aber keine Hotelstandards erfüllte. Die Mehrbettzimmer kann ich nicht bewerten.

Madame Tussauds
Klassisches Wachsfigurenkabinett. Wir standen draußen im Schnee an, das hätte man anders lösen müssen. Es war auch nicht gerade billig. Die Figuren sind dann allerdings doch beeindruckend. Wer noch nie bei Madame Tussauds war, sollte sich das auf jeden Fall mal anschauen. Alle anderen können hier noch ihre Speicherkarte vollknipsen. Ich bin kein Museumstyp, daher kann ich hier nicht mehr als 6/10 Punkte geben.

The Story of Berlin
Eine Führung durch einen Berliner Bunker inkl. Museumsbesuch. Ich war vorher noch nie in einem Bunker, daher fand ich die Führung hier echt interessant und beeindruckend. Das Museum hätte ich mir allerdings echt schenken können. Die überwiegende Anzahl an Ausstellungsstücken bestand aus vollgeschriebenen Acrylglasscheiben, welche man sich durchlesen sollte. Eine große Rolle nahm natürlich die Zeit vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg ein, aber auch hier wurden die Ausstellungsstücke nicht interessant präsentiert. Ich bewerte hier die Bunkerführung mit 8/10 Punkten getrennt vom Museum mit 1/10 Punkten, damit es nicht unfair ist.

DDR Museum
Dieses Museum fand ich allerdings echt witzig. Als “Kind der 90er” habe ich nicht wirklich aktiv was von der DDR mitbekommen, da ist dieses Museum echt einen Besuch wert. Hier kann man sich originale Werbung anhören, Kleidung anschauen und in einem Trabbi sitzen. Fast schon skuril, weil es hier ja doch um recht nahe Vergangenheit geht. Auch für Museumsmuffel spreche ich hier mit 8/10 Punkten eine klare Empfehlung aus.

Insgesamt ist Berlin wirklich eine Reise (und auch ein Wochenende) wert. Ich dachte vorher eigentlich, ich mag keine Großstädte, aber Berlin hat mich definitiv vom Gegenteil überzeugt. Positiv in Erinnerung geblieben ist mir noch das KaDeWe und die Hackeschen Höfe. Was mich weniger interessiert hat, war so eine Kirchruine.

[Kurztrip] München

Dieser Trip ist schon länger her, daher die Rezension recht detaillos. Bewertet werden das Best Western Hotel Erding, das Leonardo Hotel & Residenz München, die Bavaria Filmstudios, die Therme Erding und die Erdinger Privatbrauerei.

Leonardo Hotel & Residenz München
Schöne, nicht top-moderne Zimmer. Sehr freundliche Rezeption. Gutes Frühstücksbuffet. Astreine Lage, nur wenige Gehminuten von einer U-Bahnstation entfernt. Es gibt auch einen Penny in der Nähe, wenn man z.B. Getränke für Städtetouren kaufen will. In der Stadt war man in 10-15 Minuten. Parkplätze gegen Aufpreis, oder kostenlos in mehr oder weniger näherer Umgebung. Ob es (kostenfreies) WLAN gab, weiß ich nicht mehr. Wellness- und Fitnessangebote kann ich nicht bewerten, weil nicht genutzt. Zwei Nächte für zwei Personen im Doppelzimmer haben uns über Animod 99€ gekostet. Mit diesen Gutscheinen kann man an Messen und z.B. am Oktoberfest nicht buchen, wir haben aber sehr kurzfristig (7 Tage vorher) noch buchen können. Aufgrund des fast unschlagbaren Preises und der top Lage komme ich nach kleineren Abzügen für Frühstück und Zimmer auf 8/10 Punkte, klare Empfehlung.

Biergarten im Englischen Garten
Wir hatten sehr gutes Wetter, als wir im Englischen Garten waren. Hier könnte man auch sehr gut einfach nur auf der Wiese liegen und relaxen, wenn man das denn bei einem Wochenendtrip machen will. Durch den Park fließt auch ein Fluss, auf dem gesurft wird, das kann man sich auch mal anschauen. Und es gibt eben auch einen Biergarten. Bei gutem Wetter wohl immer prall gefüllt, bekommt man hier eben alles, was es in einem Biergarten gibt. Das Bier, wie gewohnt, sehr süffig, das Essen hier allerdings nicht überzeugend. Ähnlich wie im Hofbräuhaus mischen sich auch hier “Einheimische” unter die vielen Touristen.
Bei gutem Wetter eine echte Empfehlung, 7/10 Punkte für den absoluten Bayern-Faktor.

Hofbräuhaus München
Eigentlich fast schon anmaßend, hier bewerten zu wollen, ich mache es trotzdem. Obwohl, oder gerade weil, das Hofbräuhaus stark touristisch überlaufen ist, findet man hier doch auch etliche Bayern (ob Münchner, weiß ich nicht). Wir waren an einem verregneten Sommerabend dort und haben im Innenhof einen halbtrockenen Platz an einem Vierertisch zusammen mit einem jungen Pärchen bekommen (schätzungsweise Münchner, zumindest hatten sie einige “Ausgehtipps”). Die Preise sind jetzt nicht übermäßig teuer, dass Bier dafür super süffig. Es gibt eine große Auswahl an “typisch bayrischem”, deftigem Essen. Leider weiß ich nicht mehr, was ich bestellt hatte, es war aber sehr gut 🙂
Drinnen spielt meist irgendeine Kapelle. Da ich da nicht so drauf steh, fand ich es ganz angenehm draußen zu sitzen.
Ganz gleich, wie ich das persönlich einschätze, das Hofbräuhaus ist natürlich ein absolutes Muss in München, 10/10 Punkte, wenn Wetter und Laune stimmen. Mein Tipp: Gute Cocktails gibts direkt gegenüber im Hardrock Cafe. Hier “darf” man aber nur am Tisch sitzen, wenn man auch was isst. Wir saßen am Tresen.

Bavaria Filmstudios
Hier war ich vor knapp 20 Jahren als Kind wohl schon einmal, erinnern konnte ich mich aber nur an Fuchur vor der grünen Wand. Hier darf man keinen Freizeitpark erwarten, sondern eher eine “Museumsführung” durch ein spannendes Museum. Die “Wilde Kaiser Fahrt”, ein 3D-Simulator, macht aber richtig Spaß. Ansonsten wird man durch Sets und Schauplätze von diversen Filmen und Serien geführt, das fand ich ganz interessant. Den Trailer für den neuen Wickie-Film fand ich nicht so den Bringer, das kann aber auch dran liegen, dass ich Wickie nicht mag 🙂
Anschließend waren wir noch im Bullyversum, ein “interaktives Museum” rund um Bully und seine Filme. Hier gibt es auch allerlei zum Mitmachen: Synchronkabine, Vasenschießen, Draisinenrennen, Dancecompetition, …
Das ganze ist sicher spannender für richtige Bully-Fans oder kleinere Kinder, daher gebe ich dem Gesamtpaket 6/10 Punkten. Diese sind aber z.B. nicht mit den Punkten für den Holidaypark vergleichbar, da es sich nicht um einen Freizeitpark handelt.

Best Western Hotel Erding
Nach München sind wir weiter nach Erding gefahren. Das Zimmer war kleiner, aber moderner als im Leonardo. Leider war es Hochsommer und das Zimmer recht stickig. Die freundliche Rezeption half aber mit kostenfreien Ventilatoren aus. Zur Lage: Es muss klar sein, dass man hier weit ab von München ist. Ich würde sagen, wer München besuchen will, sollte hier nicht buchen. Das Hotel ist fußläufig etwa 10 Minuten vom Bahnhof entfernt. Kostenpflichtige Parkplätze gibt es auf dem Hotelgelände, kostenfreie aber direkt davor. Nach München braucht man mit dem Auto sicher 30-40 Minuten. Zu WLAN, Wellness und Fitness kann ich wieder nichts sagen. Wir haben einen Abend à la carte gegessen, dass war zwar gut, aber recht teuer und sehr wenig. So wenig, dass wir abends noch eine Pizza aufs Zimmer kommen ließen, die war auch gut und teuer, aber hat dann wenigstens satt gemacht. Am Nachbartisch saß ein Pärchen, das Halbpension hatte und mit dem Hauptgericht aus dem Abendmenü auch eher unzufrieden war. Das Frühstücksbuffet ist allerdings nahe an Perfektion. Neben allen üblichen Dingen gibt es hier Live-Cooking für Eier und Omeletts, die Qualität der angebotenen Sachen war sehr gut. Zwei Nächte für zwei Personen im Doppelzimmer gab es auch hier über Animod für 88€. Ich ziehe hier einen Punkt für die fehlende Klimaanlage ab (auch wenn das in Deutschland alles andere als Standard ist) und komme bei ÜF auf astreine 9/10 Punkte.

Therme Erding
Der wahrscheinlich eigentliche Grund, wieso man Erding kommt: die Therme. Ich bewerte hier nur die Therme mit Außenanlage und Rutschenparadies, ohne Sauna- oder Vitalbereich. Die Tageskarte ist mit 32€ pro Person so teuer wie ein guter Freizeitpark, das Geld lohnt sich aber. Das Rutschenparadies ist der absolute Wahnsinn. Eine Vielzahl an Rutschen darunter: Sprungschanze, Trichterrutsche, Speedrutsche, etc. Es gibt auch 2 Rutschen, auf denen die Zeit genommen wird. Alle 1-2 Stunden findet “Bespaßung” durch die Bademeister in Form von Spielen statt. Hierbei hatte ich echt auf das Wettrutschen gesetzt, welches dann aber leider nicht statt fand, weil Schulferien waren. In der Therme selbst gibt es viele verschiedene Becken und Zonen, daher erwähne ich nun nur Herausragendes. Man konnte sich jede Stunde eine kostenlose “Anwendung” abholen (Maske, Salzpeeling, …). Es gab ein (ziemlich übel riechendes) Schwefelbecken. Eine Ruhezone mit Riechkasten. Eine Cocktailbar im Wasser. Kostenlose X-Boxen. Im Außenbereich gab es nochmal 2 gute Rutschen. Außerdem liefen hier Angestellte rum, die den Besuchern kostenlos gefrorene Fruchtsäfte angeboten haben. Das Essen in der Therme war gewohnt deftig, aber gut. Man muss ein bisschen aufpassen, was man ausgibt, da man in der Therme ausschließlich mit der Karte, die man am Anfang bekommt, bezahlt. Sauberkeit und Hygiene sind sehr gut.
Auch wenn ich hier minimale Kritikpunkte habe, wie z.B. das Ausfallen des Wettrutschens, die Sperrung einer Rutsche und die Beschränkung von zwei Rutschen auf 100kg Körpergewicht, gebe ich hier trotzdem 10/10 Punkten, weil hier alles getan wird, dass der Besucher sich wohl fühlt.

Brauerei Erding
Die Führung in der Brauerei ist echt zu empfehlen. Wir haben damals 10€ pro Person gezahlt. Wer noch nie in einer Brauerei war (wie ich) lernt hier echt einiges über das Bierbrauen, aber auch über die Tradition der Erdinger Brauerei, die noch immer in Privatbesitz ist. Uneingeschränktes Highlight ist aber die Bierverkostung am Ende der Führung. Im Idealfall achtet man darauf, dass man die letzte Führung am Tag bekommt, mit einigen coolen Leuten in der Führung ist (das kann man vorher nur dann beeinflussen, wenn man sich als größere Gruppe schon anmeldet) und nicht mehr fahren muss. Bei der Verkostung bekommt man nämlich von jedem Bier, das dort gebraut wird, so viel man will. Und nicht nur das. Dazu gibt es Weißwürstl und Brez’n. Beendet wird das ganze entweder durch die nächste Führung, schlechtes Benehmen, oder wenn die Abends dann zu machen wollen. Ich war leider Fahrer und bin hauptsächlich in den Genuss des Erdinger Alkoholfrei gekommen, was aber auch sehr gut schmeckt. Für Bierliebhaber gibt es hier auch 10/10 Punkte, da ich keinen Grund erkennen kann, der gegen eine Führung spricht.

 

Die einzelnen Aktivitäten in München waren echt gut ausgesucht und haben alle Spaß gemacht. Trotzdem hat mich München ansich nicht so überzeugt wie Berlin. Es wirkt doch alles etwas “gekünstelt”. Enttäuscht war ich diesmal vom Deutschen Museum. Hier war ich schon mal als Schüler mit meinem LK und war echt begeistert. Beim zweiten Mal jetzt war allerdings vorneweg schon 1/3 aller Bereiche wegen Umbau/Sanierung geschlossen. Von den restlichen 2/3 waren etwa 3/4 der Experimente außer Betrieb und genau diese machen ja das Deutsche Museum ein Stück weit aus.

[Kurztrip] Kempten

Mein letztes Auswärtsspiel in Kempten haben wir dazu genutzt um eine Nacht in dort zu bleiben und am nächsten Tag in die Therme zu gehen. Ich bewerte nun das Hotel, das Restaurant, in dem wir Abends essen ware, sowie die Therme

JUFA Kempten
Ein recht günstiges Hotel im Jugendherbergsstil. Das Zimmer war nicht allzu groß, bot aber alles, was man für einen Kurztrip braucht. Schrank, Regal, 2 Betten, Tisch, 2 Stühle, Flatscreen TV, Duschbad, separates WC, französischer Balkon. Die Betten sind am Kopf an einer Schiene geführt, sodass man sie entweder separat oder als Doppelbett schieben kann. Als besonderes Plus empfand ich das separate WC, sowie die große, ebenerdige Dusche. Die Luft im Zimmer war recht stickig, daher hatten wir die Balkontür zum Hotelhof nachts offen. Hierbei merkte man die Herbergseinflüsse deutlich, da es bis spät in die Nacht noch recht laut im Hof war. Die Betten waren nicht unbequem, alle gängigen Programme (inkl. ORF1 und ORF2) waren verfügbar, und mehr haben wir in dem Zimmer auch nicht gemacht.

Im Frühstücksraum herrscht dann wieder Herbergsatmosphäre, da man sich zunächst seinen Tisch selbst sauber machen und eindecken muss. Die Auswahl am Buffet hat aber Hotelstandard und reicht von Brötchen und Brot mit Wurst, Käse und Marmelade, über Müsli, Obst und Quark bis hin zu Rühr- und gekochten Eiern. Der Brühkaffee ist in Ordnung, alternativ gibt es auch Fruchtsäfte, Milch, Kakao oder Tee.

Den Rest des Hotels haben wir nicht genutzt, aber hier hat JUFA wohl noch einiges zu bieten. Es gibt kostenlos im Hotel: Kicker, Billard, Wii, Tischtennis, einen “Sportraum”, einen Raum mit Beamer und einen Raum mit 3 Netbooks. Vielleicht gibt es noch mehr, das ist nur das, was ich selbst gesehen habe. Der Internetzugang ist kostenlos, was ein riesengroßes Plus in deutschen Hotels ist, die noch immer die Kunden mit überzogenen WLAN Preisen abzocken. Zur Anmeldung im WLAN muss man zunächst eine kostenlose SMS an eine Servicenummer schicken und erhält dann einen Zugangscode. Ich habe mich kurz darüber geärgert, weil ich dachte, die fest installierten Netbooks kommen direkt ins Internet, und so hatte ich kein Handy griffbereit.

Die Rezeption ist nett, wenn auch nicht die aller schnellste. Eine etwas altertümliche Regelung sprang mir dann doch ins Auge: Wer Getränke oder Essen von außerhalb mit ins Hotel nimmt, muss 50€ “Korkengeld” bezahlen.

Der Preis wird auf der Homepage mit “ab 27€” beworben, wir haben 34,50€ pro Person gezahlt, was mehr als fair für dieses Hotel ist. Darüber hinaus darf man jeden Tag, den man im JUFA ist, 3 Stunden in die direkt angrenzende Therme, was wir auch nutzten.

Für Kurztrips würde mir kaum etwas einfallen, was man im JUFA besser machen könnte, daher gibt es hier 9/10 Punkte.

Olympia
Nach einem Spiel hat man Hunger. Wir haben im JUFA nach einer Empfehlung für einen Griechen, Kroaten, oder ähnliches gesucht, weil es hier meisten viel gutes Fleisch gibt. Die Rezeptionistin konnte uns da leider nicht weiter helfen, gab uns aber ein Prospekt, in dem wir letztendlich den Griechen Olympia fanden.

Erstes Indiz für ein gutes Restaurant: Der Laden war fast komplett voll. Also rein und bestellt. Die Kellner waren alle sehr wortkarg, gelangweilt und unmotiviert, bringen aber schon vor dem Essen einen Ouzo aufs Haus. Als Vorspeise hatte ich gegrillte Peperoni mit Öl und (sehr viel) Knoblauch, meine Freundin Schafskäse in Blätterteig. Damit waren wir beide sehr zufrieden, lange warten mussten wir auch nicht. Als Hauptgericht haben wir eine Platte mit allem möglichen bestellt. Wir hatten zwei von der Karte abweichende Sonderwünsche, welche auch aufgenommen wurden. Nach einer weiteren recht kurzen Wartezeit kam das Essen, nur leider falsch. Die Bestellung wurde kontrolliert und das Essen zurückgenommen. Das richtige Essen kam dann auch bald. Geschmacklich absoluter Grillplattenstandard. Hacksteak, Schweinesteak, Fleischspieß, Gyros und (eine sehr winzige Portion) Tzaziki mit Pommes und Salat. Davon werden 2 Personen mehr als satt. Gezahlt haben wir insgesamt weniger als 50€, was angemessen war. Das Restaurant selbst ist vergleichsweise warm und stickig, aber sauber.

Insgesamt gab es ein solides Essen zu akzeptablen Preisen von gelangweilten Kellnern in nicht störender Atmosphäre. Verbesserungsbedarf sehe ich hier bei den Kellnern, dem Klima und dem Ambiente im Restaurant und komme auf 7/10 Punkte, aufgrund des sehr guten Preis-Leistungs/Qualitäts-Verhältnisses.

Cambomare
Eine Therme, die direkt hinter dem JUFA liegt. Drei Stunden Aufenthalt pro Tag sind für JUFA Gäste kostenlos. Jede weitere halbe Stunde kostet 0,25€. Der Aufpreis für das Saunaparadies (nicht genutzt) beträgt 7€.

Die Therme bietet zwei Innen- und ein Außenbecken. Innen gibt es ein Schwimmbecken mit Startblöcken, 1m und 3m Brett (alles gesperrt), sowie ein Spaßbecken mit Strömungskanal und Höhle. Außerdem gibt es 2 Rutschen, eine Blackhole und eine Reifenrutsche. Beide Rutschen machen Spaß, sind aber nichts Besonderes. Draußen gibt es Massagedüsen in allen möglichen Variationen, die abwechselnd immer an sind. Nach einem Spiel ist das genau das richtige.

Das Bad war sehr leer, was wohl auch daran lag, dass wir Montag Vormittag da waren. Das Klientel zu dieser Zeit waren fast ausschließlich Rentner oder Mütter mit Babies. Kabinen und Spinde sind ausreichend vorhanden. Die Sauberkeit von Kabinen, Sanitäranlagen, Duschen und Bad schätze ich sehr gut ein. Anstehen mussten wir bei den Rutschen nicht. Es gibt noch einen Freibadbereich, den wir allerdings nicht genutzt haben.

Auch bei längeren Aufenthalten lohnt es sich wohl nicht, öfter als einmal in die Therme zu gehen und dann auch nicht länger als drei Stunden. Als einmaligen, quasi kostenlosen Besuch nach einem anstrengenden Spiel gebe ich aufgrund des Entspannungsfaktors 7/10 Punkte.

[Mydays] Geocaching-Tour in Bischofsheim an der Rhön

Meine Freundin hat mir dieses Event zum letzten Geburtstag geschenkt. Wir hatten zuvor beide noch keine praktische Erfahrung mit Geocaching gemacht. Ich habe mich lediglich vor der Tour mal etwas im Internet informiert. Ich wusste also, dass es darum geht, mit Hilfe eines GPS Geräts einen Schatz zu finden.

Die Wahl dieses Veranstalters hatte mehrere Gründe. Zum einen handelt es sich bei diesem Event explizit um einen sogenannten Multicache, das heißt man sucht nicht direkt den Schatz, sondern mehrere Wegpunkte, die letztendlich zum Schatz führen. Außerdem ist dieses Event in keiner Weise kompetetiv, das heißt man spielt weder gegen ein anderes Team, noch gegen die Uhr. Das Preisleistungsverhältnis ist angemessen und die Lokation (altes Kloster auf einem Hügel) zweckdienlich. Andere Geocaching Events sind entweder teurer, gegeneinander oder in einer Stadt anstatt in der freien Natur.

Die Terminfindung war recht kurzfristig und ohne größere Probleme möglich. Wir haben dienstags eine Anfrage für freitags geschickt mit einem Ausweichtermin samstags, den wir dann auch direkt bekommen haben.

Das Kloster selbst ist leider nicht so einfach zu finden, es sei denn man hat ein Navi, welches das Kloster direkt kennt. Es gibt keine direkte Adresse und ausgeschildert ist es auch nur schlecht bis gar nicht. Es kann aber sein, dass das Finden des Treffpunkts bereits zu dem Event gehört hat.

Am Kloster angekommen trafen wir den Veranstalter mit seiner Hündin. Wir waren an diesem Tag die einzigen beiden. Er achtet immer darauf, die Touren so individuell wie möglich zu gestalten. Da wir uns als Geocaching Anfänger vorstellten, bekamen wir zunächst eine kleine Einführung ins Thema “Geocaching”. Hier erfuhren wir etwas über die Geschichte des Cachens, etwas über die Navigation und das Verhalten in freier Natur und einige weitere Dinge, die für die Tour wichtig sind. Hier und auch an anderen Stellen möchte ich möglichst unkonkret bleiben, damit zukünftigen Teilnehmern nicht der Spaß genommen wird. Man bekommt hier auch seine GPS Geräte sowie eine kurze Einweisung in die Technik. Das sollte jeder, der schon mal einen Videorekorder programmiert hat, hinbekommen.

Nach der Einführung geht es dann auch direkt los. Das Vorgehen ist im Prinzip immer das gleiche: Man bekommt die Koordinaten eines Ortes. An diesem Ort sucht man dann neue Koordinaten, solange, bis man einen Schatz findet. Wo die Koordinaten versteckt sind und wie diese verschlüsselt sind ist immer unterschiedlich. Wie schnell man diese findet bzw. entschlüsselt hängt auch immer vom Suchenden ab. Wir waren am Anfang gefühlt recht langsam, haben dann aber ein immer besseres Gefühl dafür bekommen und wurden schneller. Allerdings geht es bei diesem Event auch gar nicht um Geschwindigkeit. Der Veranstalter nimmt sich notfalls den ganzen Tag Zeit für seine Gruppe. Und er war es auch, der das Event so gelingen ließ. Auf dem nicht zu langen Weg zum nächsten Wegpunkt erzählt er voller Begeisterung von eigenen Touren, Ideen und Eindrücken. Ihm gelang es leicht uns für das Geocaching “anzufixen” und beantwortete alle unsere Fragen.

Wir hatten echt gutes Wetter gehabt, wobei ich mir sicher bin, dass auch Regen eine solche Tour nicht vermiesen kann. Man sollte dann aber schon festes Schuhwerk und eine Regenjacke tragen, wobei ich ersteres sowieso empfehlen würde.

Nach ungefähr 3,5 Stunden fanden wir dann unseren Schatz, den wir auch behalten durften. Im Anschluss gab es, auf unseren Wunsch hin noch eine “Nachbesprechung” mit dem Veranstalter.

Dieser Vormittag war für uns beide deifinitiv 10/10 Punkte wert und erhält von uns eine uneingeschränkte Weiterempfehlung! Geocaching an sich macht schon tierisch Spaß, aber der Veranstalter und seine Erfahrungsberichte haben dafür gesorgt, dass wir das jetzt öfter machen. Auch dabei ist er der richtige Ansprechpartner, sei es bei der Anschaffung eigener GPS Geräte oder eben bei der Beantwortung unserer Fragen.

Vielen Dank an den Veranstalter und seine Hündin für dieses ausgesprochen schönen Vormittag, sowie für das heiß machen auf unsere ersten eigenen Caches.

Leute, die Angst vor Hunden haben, oder aus welchem Grund auch immer nicht wollen, dass ein Hund bei der Tour mit dabei ist, sollten vorher Bescheid sagen, denn ansonsten ist die Hündin glaube ich immer dabei.

P.S.: Diese Rezension habe ich so oder so ähnlich an mydays geschickt. Sie wurde ohne Begründung nicht veröffentlicht, daher stelle ich sie nun hier rein.