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[Freizeitpark] Movie Park

July 12, 2015

Leider ist es zum heutigen Zeitpunkt bereits wieder über ein Jahr her, dass ich das letzte mal in einem Freizeitpark war. Daher diese Rezension wieder nur skizzenhaft. Es geht um den Movie Park, den ich eigentlich noch unter dem Warner Bros. Logo kenne. Gezahlt haben wir, meine ich 25€ p.P. durch Tickets via Snipz, haben uns dann aber doch noch das VIP Upgrade für nochmal 25€ gegönnt. Hierzu sei gesagt: Es lohnt sich in jedem Fall! Man zahl zwar das Doppelte, kann aber weitaus mehr als doppelt soviel fahren, da alle Anstehzeiten entfallen. Man muss nur mit den verachtenden Blicken der “Normalwartenden” klar kommen, wenn man den VIP Eingang nutzt 🙂
Die Attraktionen:

Avatar Air Glider:
War für mich zumindest komplett neu und hat wirklich Spaß gemacht. Im Prinzip ist es ein Kettenkarusell, welches man im liegen fährt. Wenn man sich richtig platziert hat, ist die Fahrt auch nicht unangenehm.

Backyardigans Mission to Mars:
Klassische Kinderachterbahn. Zwei Erwachsene finden hier drin zwar Platz, dann aber keinen Spaß mehr. Es war schon sehr schmerzhaft. Bei einer zweiten Fahrt, die wir nicht gemacht haben, wären wir sicherlich einzeln gefahren.

Bermuda Triangle – Alien Encounter:
Überdurchschnittlich gute Wildwasserfahrt. Mit knarzenden Plastikpüppchen wird hier eine Geschichte erzählt. Zwischendurch geht es rasant in die Tiefe. Entgegen den Wasserbahnen im Phantasialand und im Holidaypark wurde ich hier auch nur mäßig nass. Keine Probleme mit Sitzenge oder sonstigem. Ein Hinweis noch: Wir sind diese Bahn gleich als erstes und noch ohne VIP Ticket gefahren – schlechte Idee. Die Bahn ist direkt am Eingang und gerade am Anfang eines Tages brechend voll.

Crazy Surfer:
Eine weitere, sehr positive Überraschung. Von außen erinnert es eher an ein Jahrmarktfahrgschäft, es macht aber dennoch richtig Spaß. Man sitzt wie auf einem Motorrad, Blick nach außen. Die Fahrt ist echt bequem und hat es in sich. Klare Empfehlung! Durch das Gurtsystem, welches von hinten auf den unteren Rücken drückt, haben hier auch Menschen mit größeren Dimensionen keine Probleme.

Dora’s Big River Adventure:
Klassische Baumstammfahrt, die aber weniger harmlos ist, als es das Thema der Bahn vermuten lässt. Freie Platzwahl, dadurch keine Platzprobleme. Hier wird man deutlich nasser als beim Alien Encounter!

Ghost Chasers:
Erinnerung an mich selbst: KEINE Wilde Maus mehr! Es ist einfach nie was neues dabei. Die zackigen Richtungswechsel zusammen mit den engen Wagen machen alles nicht besser. Für Kinder sicher empfehlenswert, für (große) Erwachsene nur, um den Park zu komplettieren. Kritisch beim Platz hier: Beinlänge!

Ice Age – Das 4-D Abenteuer:
Klassisch mit Ruckelsitzen und Wasserspritzern. Macht Spaß.

Ice Age Adventure:
Endlich mal eine “neue” Plastikpuppenbahn. Da habe ich mich dann doch aber gefragt: Will man dieses alte, verstaubte Image dieser Bahnen wahren, oder kann man es einfach immer noch nicht besser? Mir persönlich hats gefallen, ich weiß allerdings nicht, ob man die Smartphone- und Tabletgeneration der Kinder damit noch in den Bann ziehen kann. Keine Platzprobleme, wie immer, bei solchen Bahnen.

Jimmy Neutron’s Atomic Flyer:
Einsteigen – Spaß haben – sitzen bleiben. Leider geht das letzte so nicht, aber diese Bahn ist wirklich ein Genuss. Top Achterbahn, aber, vermutlich weil für Kinder konzipiert, super bequem.

MP Express:
Die Erwachsenenversion des Atomic Flyers. Macht noch mehr Spaß, auch wenn der Kopf ganz schön durchgerüttelt wird. Generell mag ich hängende Achterbahnen sehr. Hier wurde es durch Bauch und Brust zwar eng, bei geschlossenem Gurt aber auszuhalten. Hier kommt es auf den Platzanweiser und seine Laune an, wie fest zugedrückt wird 🙂

Mystery River:
Entweder hab ich eine Erinnerungslücke, oder wir sind das Ding nicht gefahren, oder das gab es einfach noch nicht.

NYC Transformer:
Klassischer Jahrmarkts-Topspin. Problem hierbei: Es macht WAHNSINNIG Spaß, ist aber in genau dem gleichen Maße unbequem. Hierbei haben vor allem große Menschen Probleme, unabhängig von der Körperfülle. Jeder über 1,90 braucht sehr schmerzresistente Schulterköpfe und auch die Arme sollten mal so 1-2 Minuten ohne Blut zurecht kommen. Davon abgesehen lohnt es sich aber, das ganze mindestens einmal durchzustehen.

Side Kick:
Jahrmarktmodell mit ein klein bisschen extra Power, so fühlt es sich an. Hier wohl durch Kombination von Größe, Brust und Bauch am kritischsten: Der Platzanweiser muss mehrfach nachdrücken. Dadurch, dass man im Kreis sitzt, muss man hier also zu 100% damit zurecht kommen, dass das “Debakel” jeder mitbekommt. Sitzt man dann drin, ist es ein riesen Spaß. Meine Freundin hat das Ding erstmal ausgeknockt – kreislauftechnisch, also braucht man schon starke Nerven.

Splat-O-Sphere:
Merkwürdiges Ding. Wir sind dreimal losgefahren, dann wurde wieder angehalten. Leute ohne unerschütterliches Vertrauen in technisches Gerät wären da sicher unruhig geworden. Ansonsten ist es ein Kettenkarussel in großer Höhe. Man kann mit einem Hebel die Wirkung der Zentripetalkraft steuern, zumindest wird es einem suggeriert. Macht aber Spaß und ist bequem. Ich würde es als Pausenfüller empfehlen.

The Bandit:
Ich sag es an dieser Stelle wohl tatsächlich zum ersten mal: Leute mit langen Beinen, die nicht zwingend jede Achterbahn fahren müssen, raus da! Das Ding tut weh, aber richtig. Ich konnte die Fahrt zu 0% genießen und kann sie daher nicht empfehlen. Klar, Holzachterbahn, Nostalgie, blablabla, aber nicht für den Preis.

The High Fall:
Zweite Premiere: Keine Bewertung möglich, weil der Gurt nicht zu ging. Damit ist dieser Freefalltower enger als in Holidaypark und Phantasialand.

Time Riders:
Simulator mit seeehr viel Klimbim. Ich mochte die Attraktion mehr, als es noch das Batman Haus war. Simulatoren sind heutzutage doch irgendwie eher lahm.

Van Helsing’s Factory:
Achterbahn im Dunklen. Keine Platz- oder Komfortprobleme. Man hat diesen Effekt, dass man sich dauernd versucht wegzuducken, weil man Angst hat, sonst gegen irgendwelche Stahlstreben zu stoßen. Diese Achterbahn bin ich gegen Tagende mehrfach hintereinander gefahren. Es macht also richtig Spaß!

Stuntshow:
Klassiker, dennoch must-see! Die Show geht recht lange, lohnt sich aber. Adrenalinjunkies fahren in der Zeit aber sicher noch ein paar mal mehr Achterbahn.

Toiletten:
Manchmal schwer zu finden, aber dann sehr sauber.

Gastronomie:
Wir haben in so einem Burgerladen gegessen, Fehler. Vergleichsweise teuer, alles andere als Fastfood und geschmeckt hat es auch unterdurchschnittlich. Da haben wir halt daneben gegriffen. Ansonsten gibt es hier alles, was es in anderen Parks auch gibt: viel ungesundes 🙂 Bonuspunkt: Es gibt ein Subwas. Ist zwar sehr voll und wahrscheinlich auch teurer als die Subways sonst, aber da weiß man, was man kriegt.

Konzept & Atmosphäre:
Ja, ich wünsche mir die WB Lizenz zurück! Ich kann mit Dora und Jimmy Neutron eben einfach nicht viel anfangen. Für Kinder, denke ich, ist das Konzept aber großartig: Es gibt eine eigene Kinderwelt, wie mittlerweile in fast allen Parks. Der Rest ist aber eher zusammengewürfelt. Komischerweise hat mich das aber deutlich weniger gestört als beim verlorengegangenen Konzept des Holidayparks. Wenn man sich nicht zu sehr darauf konzentriert und jede Attraktion für sich betrachtet, hat man sehr viel Spaß im Movie Park. Es fehlt im Park aber definitiv der “Wow”-Effekt. Keine richtig brutale Achterbahn, Wasserbahn, Figurenbahn, Show oder sonstiges. Früher wurde das wett gemacht, wenn man auf dem Pissoir auf einmal neben Batman stand, den sucht man heutzutage vergebens.

Da mich nichts wirklich gestört hat, es ein wunderbarer Tag war, und wir viel Spaß hatten, gebe ich 7/10 Punkten. Damit schiebt sich der Movie Park direkt zwischen Holidaypark und Phantasialand. Leider kann die Bewertung des Europaparks noch nicht erfolgen, da wir einfach noch nicht da waren.

 

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From → Freizeitpark

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